Monogamie bei menschen. Warum leben wir monogam? 2018-10-04

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Monogamie

monogamie bei menschen

In: Social Science and Medicine. Menschen können viel Lust auf Sex und wenig Lust auf Fremdgehen haben. Denn jeder Organismus optimiert seinen Energieverbrauch, um die eigenen Gene weiterzugeben. Während die Polyandrie mehrere Ehemänner besonders in einfachen verbreitet ist, findet sich Polygynie mehrere Ehefrauen vorrangig in Kulturen mit Hintergrund. November 2012, abgerufen am 26. Genetische Untersuchungen legen die Vermutung nahe, dass der ein monogames Paarungsverhalten hat.

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Monogamie: Ist Treue gegen die Natur?

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Soziale Monogamie — also die gemeinsame Aufzucht der Jungen — ist bei den Primaten, die oft in Familienverbänden leben, jedoch relativ weit verbreitet. Blake Edgar ist Anthropologe und Zoologe. Auch bei manchen Säugetieren, wie z. Am häufigsten wird die Mehrehe in Westafrika unter Muslimen sowie in einigen arabischen Staaten praktiziert. Short: Testis weight, body weight and breeding system in primates. Oft liegt es an der Untreue eines Ehepartners. Hulsey: Immune maladaptation in the etiology of preeclampsia: a review of corroborative epidemiologic studies.

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Ewige Treue: Ist Monogamie nur ein grosser Betrug an uns selbst?

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Ihre Untersuchungen ergaben, dass Männer, bei denen dieses Gen so verändert war, dass es einen niedrigeren Vassopressin-Spiegel verursachte, eher unverheiratet waren. Seitensprünge, Affären und Scheidungen gibt es zuhauf, und in den meisten Gesellschaften kommt überdies Polygamie vor, eine Bindung an mehrere Geschlechtspartner. Nein, liebe Leute, Catherine Herriger hält nicht viel von derartigen Verallgemeinerungen. Dieses Modell kann in Gegenden von Vorteil sein, in denen die Lebensumstände so hart sind, dass es besser ist, wenn mehrere Männer eine Frau und ihre Kinder versorgen. Betzig: Despotism and Differential Reproduction: A Darwinian View of History. Short: Testis weight, body weight and breeding system in primates. Ergo sind sogar unsere Spermien auf Polygamie getrimmt.

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Evolution der Monogamie beim Menschen

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Ein neues Weibchen dagegen lässt die Libido wieder frisch erblühen — bekannt ist dieser wachsende Widerwille von männlichen Individuen einer Spezies, ohne Abwechslung immer wieder mit demselben Weibchen zu verkehren, als Coolidge-Effekt: Bei Ratten wurde nachgewiesen, dass ihr sexueller Appetitt immer weiter abnimmt, je öfter sie mit demselben Rattenweibchen kopulieren. Beide Formen werden in der von der erforscht. Bei den bewacht ein Männchen das Weibchen besonders in der Zeit ihrer Fruchtbarkeit. Reichard: Monogamy: past and present. Wer sich bewusst für Treue entscheidet und Versuchungen — die uns alle irgendwann und irgendwie einmal ereilen — widersteht, zeige eine Stärke, die ihn zum emotionalen Glück befähigt.

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Polygamie

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Hier scheint es sich für die meisten Arten eher zu lohnen, dass sich ein Männchen mit möglichst vielen Weibchen paart und letztere dann die Jungen allein oder mit Hilfe verwandter Weibchen aufzieht. Hannon: Factors limiting polygyny in the willow ptarmigan. Indem wir die Gewissheit der Vaterschaftsfrage erhöhten, ebneten wir eine größere Beteiligung der Männer an der Kinderaufzucht und dem Kinderschutz den Weg. Gewaltverbrechen, darunter Vergewaltigung und Entführungen, kommen in polygynen Kulturen viel öfter vor, ergab sein Vergleich. Bei einigen Arten, wie z.

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Monogamie beim Menschen: Partnerschaft zum Schutz des Nachwuchs

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Auch Primatenarten, die durch polyandrisches Verhalten der unterliegen, produzieren größere Mengen Spermien und besitzen relativ zur Körpermasse größere Hoden als polygyne Arten. Dias: Breeding Strategies of Tropical Birds. Sind Menschen also den Bonobos ähnlicher, als man vermutet hätte? In: Journal of Theoretical Biology. Bei einigen südamerikanische Affenarten paart sich beispielsweise nur das ranghöchste Paar weiter. Diesen Zeiten seien wir aber längst entwachsen, wir leben nicht mehr in Höhlen oder großen Sippen zusammen, biologisch betrachtet ist es gar nicht von Vorteil, mit vielen verschiedenen Partnern Nachwuchs zu zeugen — man denke nur an die ökonomischen Folgeschwierigkeiten. Stattdessen gehen sie davon aus, dass eine Frau, während sie Sex mit praktisch allen Männern des Clans hat, immer mehr Sperma in ihrem Bauch sammelt, bis daraus ein Fötus entsteht.

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Klasse Gegen Klasse

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Alexander: Paternity patterns and risk of preeclampsia in the last pregnancy in multiparae. Ehebrecher werden nicht mehr gesteinigt, aber sie müssen sich einen Anwalt suchen oder mindestens einen Therapeuten, wenn sie auffliegen. Sie nutzen Begriffe, die auch Zahnschmerzen oder Allergien beschreiben. Das sind aber armselige Schutzbehauptungen für ein Phänomen, dass sich nicht so einfach mit genetischer Vorprogrammierung rechtfertigen lässt. Untersuchungen zeigen, dass die Monogamie bei manchen Vogelarten auch durch Aggressivität der Weibchen gegenüber anderen Weibchen verursacht wird. Holland: In: Proceedings of the Royal Society Biological Science. September 2017, abgerufen am 5.

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Evolution der Monogamie beim Menschen

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Wenn es um seine Erfahrungen geht, zählt er Abenteuer auf. Bei manchen Arten wie z. Für den Mann kann ein Seitensprung der Frau natürlich ungleich grössere Konsequenzen haben Kuckuckskind , nicht umsonst ist die weibliche Sexualität im Laufe der Geschichte und in vielen Kulturen bis heute mit starken Restriktionen belegt. Monogam zu leben, ist also durchaus sinnvoll, auch wenn es rein evolutionär nicht hinlänglich erklärbar ist. Jedoch waren hier sexuelle Kontakte außerhalb der Ehe durchaus geduldet. Eifersucht war so gut wie unbekannt.

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Klasse Gegen Klasse

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Ich von meiner Seite kann mir nicht vorstellen eine monogame Beziehung zu führen. Lipton: The Myth of Monogamy. Fehr: Oxytocin Shapes the Neural Circuitry of Trust and Trust Adaptation in Humans. In: International Journal of Behavioral Development. Zu den monogamen Säugetieren zählen u. Gemeinsame Jungenaufzucht bedeutet daher nicht, dass ein Paar ausschließlich miteinander Sexualkontakte hat. Schließlich, so Bräu, mussten sie ihre Gene so breit streuen wie möglich, um sich zahlenmäßig eine riesige Nachkommenschaft und damit beste Überlebenschancen für das eigene Erbgut zu sichern.

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Warum Monogamie nicht funktioniert

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Also so oder so, sind Menschen dann monogam wenn es einen Vorteil bringt für Männer und Frauen! Offenbar beruht die Paarbindung auf einer Anpassung in unserer Vorzeit, die unseren Evolutionserfolg entscheidend mitbestimmte und so zu einem zentralen Bestandteil der Gesellschaftssysteme wurde. Ob es in diesen Jahren daneben vielleicht noch andere gegeben habe. Sinauer Associates, 2001, , S. Und wenn man der Schauspielerin Julie Andrews glaubt, ist Treue in einer gesunden Beziehung auch kein Akt der Anstrengung. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit beispielsweise ausgestattet. Neuere anthropologische Untersuchungen, wie z. Wie kommt der Mensch mit dem Modell zurecht, das er geschaffen hat? Aber gelegentliche Seitensprünge würzen es.

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